MOBILITÄT & VERKEHR

Tempo 30

 

Die SPD Bückeburg fordert seit 2021, den Verkehr in der der Schulstraße und der Lange Straße zu beruhigen. Von unserer ursprünglichen Forderung hier einen "Shared Space" Bereich einzurichten sind wir abgerückt. Aber wir bleiben dabei, dass es unerlässlich ist auf diesen Straßen endlich Tempo 30 einzurichten.

Wir haben mehrmals mit den Geschäftsinhaber/innen, Anwohner/innen und Bürger/innen gesprochen und die Mehrheit äußert immer den einen Wunsch: runter mit dem Tempo, weniger Lärm und Abgase, mehr Raum für Menschen. 

 

 

Aber um das Paket komplett zu machen muss auch in der Herminenstraße und der Ulmenallee Tempo 30 eingeführt werden. Hier sind sensible Einrichtung wie Grundschule und Seniorenwohnanlage, vor denen bereits Tempo 30 gilt. Allerdings müssen noch die Lücken geschlossen werden, denn im Moment herrscht ein Mischmasch an Tempovorgaben, durch die keiner mehr durchblickt.

Sicherer Radverkehr auf der Rintelner Straße? Ja, aber mit Blick auf die Kosten!

Der Radweg Rintelner Straße ist eigentlich immer zu geparkt. Woran das liegt? Vielleicht weil der Radweg nicht als solcher zu erkennen ist, denn es fehlen Schilder und Piktrogramme - Hier muss etwas passieren, das ist völlig klar!

Bereits 2019 wurde ein Planungsbüro beauftragt, den Radverkehr in Bückeburg sicherer zu gestalten. 2023 gab es dann ein weiteres Konzept für die Rintelner Straße. Das Planungsbüro hat intensiv und nachvollziehbar 5 Lösungsvorschläge erarbeitet. Der Planer machte deutlich, dass ein gefährlicher Knackpunkt der Übergang zum Kreisverkehr und die Georgstraße für Radfahrer noch gefährlicher ist. Was im Übrigen auch  für die Steinberger Straße gilt, die ebenfalls ein immenses Gefahrenpotentiale für Radfahrer bereit hält - Aber diese beiden Straßen werden nicht neu geplant.

 

Die schnellste Lösung um den Radverkehr auf der Rintelner Straße zu optimieren, ist den vorhandenen Radweg - stadtauswärts - deutlich farblich und mit Piktogrammen zu markieren. In Richtung Innenstadt ist der gemeinsame Geh-Radweg so breit, das dort auch weiterhin Kinder und Senioren mit dem Rad dort fahren können. 

Auch 2023 hat das Planungsbüro diese Variante mit aufgenommen: stadtauswärts Gehweg und Radweg nebeneinander und stadteinwärts bleibt die aktuelle kombinierte Nutzung bestehen, ergänzt mit Parkbuchten (Variante 2)

 

So hätte bereits 2019 schnell und kostengünstig eine Lösung realisiert werden können. Bild 1

Auch mit Variante 3 hätten wir uns anfreunden können, da sie unsicheren Radfahrern durch die Leitboys noch mehr Schutz bietet und Parken auf dem Radweg komplett unterbindet. Bild 2

Beide Varianten waren für uns in einem vertretbaren Kostenrahmen und durch zusätzliche Fördergelder vom Bund und Land wäre auch ein Großteil der Kosten nicht zu Lasten unseres städtischen Haushalts gefallen. 

 

Bild 3 zeigt die beschlossene Variante, mit Parkbuchten, Baumquartieren und den Gehweg und dem einen Radweg für Radfahrende in alle Richtungen, der auf der Straßenseite stadteinwärts führt. Dieser Radweg ist auch mit Leitboys abgetrennt, aber für Ausfahrten unterbrochen. Das bedeutet egal woher ein Radfahrer kommt und wohin er fahren will, er muss immer diesen Radweg nutzen. Radfahrer werden unnötig gezwungen die Straße zu kreuzen und das Neubaugebiet "Kleinenbremer Weg" ist nicht angschlossen. Wir schließen uns der Meinung des ADFC an und lehnen diese Variante ab. weil wir sie damit auch als gefährlicher empfinden und sie auch teurer ist als die beiden anderen Varianten.        Bilder KI-generiert

Variante 1

Variante 3

Variante 5

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