Verkehr und Mobilität

Fahrradstraßen in Bückeburg?

 

Bückeburgs Lokalpolitiker befassen sich schon seit längerem mit der Frage: Wie kann der Fahrradverkehr in der Stadt gefördert und verbessert werden? Dabei wurde auch immer wieder der Ruf nach einer Fahrradstraße laut; verbunden mit der Frage: Welche Strecke eignet sich dafür, wo ist eine solche Straße am sinnvollsten und was macht man mit dem übrigen Verkehr in diesem Bereich? 

 

Der Ortsverein der SPD – Bückeburg wollte sich in einer solch weitreichenden Frage auf seiner letzten turnusmäßigen Versammlung erst einmal Klarheit verschaffen und wollte wissen: Welche gesetzlichen Vorgaben, Verordnungen Forderungen müssen erfüllt werden um eine normale innerstädtische Straße in eine Fahrradstr. umzuwandeln und was ist eine Fahrradstr. nach dem Gesetzt überhaupt?

Dazu hatte man den Polizeihauptkommissar Werner Müller von der Polizeiinspektion Nienburg eingeladen, der dort Sachgebietsleiter für Verkehr ist. Auch war eine Einladung an die Kolleginnen und Kollegen der anderen Parteien und Fraktionen gegangen  um die spätere Diskussion zu erleichtern.

 

Hauptkommissar Müller stellte Anfangs einige Beispiele aus großen Städten vor. Echte Fahrradstraßen – ja sogar Radschnellwege sind dort möglich. In kleineren Städten, wie z. B. Bückeburg, sind aber nur selten der Platz und der finanzielle Spielraum vorhanden, um solch klare Verhältnisse auf den Straßen zu schaffen. Dazu kommen noch die Interessen der Anlieger, die ihre Grundstücke per Auto erreichen wollen und ev. fortfallender Parkraum. Außerdem muss die Fahrbahnbreite 4,50m ( ohne Parkstreifen )betragen. Müller warnte davor eine Pseudosicherheit zu schaffen  und klärte auf, dass Radfahrer nach §2 STVO auf die Fahrbahn gehören. „Denn das Fahrrad ist ein Fahrzeug und damit ein gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer, wie das Auto“, erläuterte Müller.

Durchaus sinnvoll sieht er hingegen ein flächendeckendes Tempo 30 in der Stadt Bückeburg. Neben einer Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gibt es weitere positive Effekte wie die Verringerung des Verkehrslärms und der Luftschadstoffbelastung, von der alle Bürgerinnen und Bürger profitieren.

Ausdrücklich lobte er die rot, auf dem Asphalt markierten Radfahrer Aufstellräume vor den Ampeln, die den Radlern erlaubten bei Grün vor den Autofahrern zu starten. Hier sei Bückeburg Vorreiter.

Bahntrasse

 

Beim SPD-Unterbezirksparteitag haben wir beschlossen, uns gegen den trassenfernen Ausbau der Bahnstrecke Hannover-Bielefeld zu positionieren. Im SPD Wahlprogramm setzten wir mit dem Leitantrag "Für den trassennahen Ausbau in Schaumburg - Für den Erhalt der Natur und Lebensqualität" ein deutliches Zeichen. Wir unterstützen damit die Bürgerinitiative Bigtab und der Bürgerinitiative Mit Masse gegen die Trasse.

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