Besuch Opferhilfe Büro

Der Vorstand des SPD-Stadtverbandes Bückeburg stattete kürzlich dem Büro der Opferhilfe Bückeburg einen Besuch ab um sich vor Ort über die Arbeit des Opferhilfe zu informieren.

Die Sozialdemokraten zeigten sich beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und Flexibilität, mit der Opfern von Straftaten und deren Angehörigen im Büro in der Schulstr. 2 in Bückeburg geholfen wird. Das Bückeburger Büro ist eins von 11 Büros der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen, die im Jahr 2001 unter dem damaligen Justizminister Pfeiffer (SPD) gegründet wurde.

Sei es Beratung, Opferbegleitung zu Gerichtsverhandlungen, Unterstützung im Umgang mit Behörden oder Hilfe bei der Suche nach psychologischer oder ärztlicher Hilfe, die beiden Mitarbeiterinnen des Büros versuchen individuell und zeitnah zu helfen. „Unsere Klientinnen und Klienten sind so dankbar über jede Art von Hilfe, wobei die finanzielle Hilfe nicht im Vordergrund steht“, stellte die Leiterin des Büros, Dagmar Behrens, klar.
Seit Gründung des Büros in Bückeburg haben sich mehr als 1.000 Hilfesuchende an Behrens und ihre Kollegin Julia Frank gewandt, wobei in den letzten Jahren eine stetig steigende Anzahl von überwiegend weiblichen Hilfesuchenden zu verzeichnen ist. Dieses führen die Mitarbeiterinnen auch auf die regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit und intensive Netzwerkarbeit mit Kooperationspartnern wie z. B. Polizei, Beratungsstellen und Sozialdiensten zurück. Wichtig sei aber auch die Kontinuität in der  personelle Besetzung des Büros und ausreichend Personal, verdeutlichte Behrens, die das Büros seit der Gründung leitet. Für eine personelle Aufstockung der 11 Opferhilfebüros hat die aktuelle Landesregierung gesorgt. Die räumliche Situation hat sich durch den hausinternen Umzug aus dem Erdgeschoss in das 1. OG der Schulstr. 2 ebenfalls deutlich entspannt.
„Vielen Opfern ist aber leider nicht bewusst, dass es die Hilfsangebote der Opferhilfe gibt. Hier gelte es aber auch Hemmschwellen bei den Betroffenen abzubauen“, stellten die Mitarbeiterinnen des Büros heraus.
 
„Wir werden Ihre Arbeit als Multiplikatoren unterstützen und Opfer von Gewalt auf die Hilfsangebote hinweisen“ versicherten die Besucher. Oft werde beklagt, dass es mehr Hilfe für Täter als für Opfer gebe. „Die Arbeit der Opferhilfe ist eine absolut notwendige Hilfe für Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Hier muss auch weiterhin unbürokratisch und schnell geholfen werden“ resümierten die Bückeburger Sozialdemokraten zum Abschluss des Besuchs.

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