Stadtentwicklung / Wohnen

 

 

SPD fordert mehr bezahlbaren Wohnraum
Wohnraumversorgungskonzept

Seit Februar 2018 befasst sich eine Arbeitsgruppe im SPD-Ortsverein Bückeburg mit Strategien, um zentrumsnah bezahlbaren Wohnraum für Kleinfamilien und Singles zu schaffen. „Es gibt einen enormen Bauboom in Bückeburg, über den Bedarf hinaus, aber es fehlen Wohnungen zu einem bezahlbaren Preis“, meinte Vorsitzender Albert Brüggemann im Pressegespräch.

„Was gebaut wird, geht am Bedarf vieler Wohnungssuchender vorbei“, benannten Brüggemann, Sandra Schauer und der Fraktionsvorsitzende Dr. Jens Bartling das Problem Nummer eins. Eine Wohnraumförderung sei einmal über den freien Markt möglich, nicht nur durch Neubauten und Anbauten, sondern auch durch Aufstockungen, zum Beispiel bei Supermärkten, oder durch die Modernisierung von Leerständen in der Altstadt.

Mit einer offensiven Öffentlichkeitsarbeit und einem besonderen Förderfonds des Landes könnten die Maßnahmen in Angriff genommen werden, aber den Sozialdemokraten ist schon bewusst, „dass der Wohnraum dem freien Wohnungsmarkt unterliegt“. Eine Förderung durch staatliche Programme über die N-Bank mit zinslosen Darlehen oder Tilgungsnachlässen greift nur, wenn die Mieter einen Wohnberechtigungsschein (B-Schein) erhalten. Statistiken weisen die Stadt Bückeburg als „eine stark alternde Kommune“ aus. Zudem wird die soziale Lage so beschrieben, dass „fast 51 Prozent der Haushalte über ein niedriges Einkommen“ verfügen. Nach Ablauf der vertraglichen Bindefrist sind die Wohnungen wieder auf dem freien Wohnungsmarkt verfügbar.

Eine weitere Voraussetzung für Fördergelder ist das Erstellen eines Wohnraumversorgungskonzeptes durch die Stadt Bückeburg oder den Landkreis. Dies soll als erster Schritt in Angriff genommen werden. Anschließend soll ein Handlungskonzept erstellt werden. „Nicht nur neue Baugebiete erstellen, sondern auch Baulücken schließen“, fordern die Mitglieder der SPD-Arbeitsgruppe.

„Es gilt die Frage zu beantworten, wie die Stadt zukünftig aussehen soll, die Stadt muss Einfluss nehmen, nicht alles den Investoren überlassen, sondern in städtischer Hand belassen“, so Albert Brüggemann, Dr. Jens Bartling und Sandra Schauer abschließend

 

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