Gebührenfreiheit für Kitas kommt – Wahlversprechen wurde eingehalten

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur gebührenfreien Kita im Niedersächsischen Landtag konnte Ministerpräsident Weil  eines seiner  wichtigsten politischen Ziele umsetzen und ein Wahlversprechen einlösen. Eltern, deren Kinder eine Kindertagesstätte besuchen, werden ab August 2018 von der Abschaffung der Kita-Gebühren profitieren. Das begrüßt auch die SPD Bückeburg ausdrücklich.

Doch ganz kostenlos ist die Kita-Betreuung auch innerhalb der Regelöffnungszeiten von acht Uhr bis 16 Uhr nicht. Für die Mittagsverpflegung und die Betreuung in den Sonderöffnungs-zeiten werden Eltern trotzdem zahlen müssen.  Das gilt auch für Kinder die ins letzte Kita-Jahr kommen, für das Eltern bisher keine Gebühren zahlen mussten.

Auch die steigenden Beiträge für Krippen- und die Hortbetreuung sorgte bei vielen Eltern für Unverständnis. Diese Erhöhung ergibt sich aber aus den steigenden Kosten pro Betreuungsplatz und der Elternbeteiligung, die bei  20 % liegt.

Bereits beim Jungend und Familien Ausschuss im Mai machten die Mitglieder der Gruppe SPD, Bündnis 90/ Die Grünen klar, dass sie die vorgeschlagenen Erhöhungen ( 228,00 Euro für den Hortplatz und 48,00 Euro eine Stunde Betreuung in der Sonderöffnungszeit )  nicht mittragen werden.

Die neue Gebührensatzung zur Kinderbetreuung in Kindertagesstätten wurde vom Rat der Stadt letzten Donnerstag, einstimmig beschlossen. Ein Hortplatz wird künftig 260,00 Euro incl. 60,00 Euro Verpflegungsgeld und eine halbe Stunde Betreuung in der Sonderöffnungs-zeit 12,00 Euro kosten.

"Das ist für die SPD die absolute Schmerzgrenze", betont Sandra Schauer. Kinderbetreuung müsse für Eltern finanzierbar bleiben. Gerade berufstätige Eltern, ob Alleinerziehende oder Paare, sind auf diese Form der Betreuung angewiesen."

Die zuständige Stelle der Stadtverwaltung hat ein Übersichtsblatt entworfen, welches die neue Gebührenstaffel klar und für jedermann verständlich darstellt.

Auf diesem Blatt wird auch erklärt, das für Eltern, die wegen eines zu geringen Einkommens oder Bedürftigkeit die Mittel zur Unterbringung ihrer Kinder nicht alleine aufbringen können weitere finanzielle Unterstützung möglich ist.

 

 

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