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KITA - Container mieten oder Modulbauseise?

Kita My­Dagis in Köln-Rodenkirchen

Die Container der Kita Straussweg waren eine Übergangslösung.

Aus baurechtlicher Sicht bzw wegen ihres technischen Zustandes können Sie nicht weiter genutzt werden.

2017 angemietet, sollten sie 2 Jahre 2 Kindergartengruppen Platz bieten und wegen der prognostizierten sinkenden Kinderzahlen danach nicht mehr benötigt werden.

 

Doch auch heute brauchen wir diese Räume um den Bedarf an Kindergartenplätzen abzudecken. Zwar lässt sich aus den derzeit vorhandenen Daten abschätzen, dass der Platzbedarf mittelfristig von zwei auf eine Kindergartengruppe sinken wird, aber diese Prognosen haben sich auch vor 5 Jahren nicht erfüllt. Zudem sind bisher nur 50% der Kinder unter 3 Jahren in einer Einrichtung,        

wenn der Bedarf der Eltern hier steigt fehlt es uns schlicht an Betreuungsplätzen. Somit müssen wir die Frage klären, wie und wo wir die aktuell die 2 Kindergartengruppen in der Kernstadt unterbringen wollen.

 

Der Verwaltung liegt ein Angebot von ca. 1 Millionen Euro für den modernen Ersatz der Mietcontainer am Standort Straussweg vor, feste Mietdauer 5 Jahre. Allerdings ist dieses Angebot noch vor der erheblichen Preissteigerung angefragt worden, so dass damit zu rechnen ist, das dieser Mietbetrag inzwischen auch deutlich höher liegen wird.

Im vorhandenen Gebäudebestand der Stadt wurden keine dauerhaft freien Räume von geeigneter Größe und mit Außenspielmöglichkeiten für die Unterbringung von Kita-Gruppen gefunden. Somit droht die erneute Aufstellung von Mietcontainern als einzige Lösung für dieses Raumproblem.

 

Aus Sicht der SPD sind die Mietcontainer nicht die einzige und beste Möglichkeit Abhilfe zu schaffen. Wir sind der Meinung, dass ein Neubau einer Kita in serieller Modulbauweise die nachhaltigere Lösung ist. Beim seriellen Bauen werden Bauteile wie Wände, Decken usw vorgefertigt und müssen auf der Baustelle nur noch montiert werden. Generalunternehmen haben im Baukastensystem Pläne für Kitas entwickelt, die nach Gruppenstärke geordert werden können und deren Bauzeit bei nur wenigen Monaten liegt.

 

Als Standort bietet sich zB das im städtischen Besitz befindliche Grundstück an der Steinberger Strasse an. Dadurch könnte ein Neubau parallel zum Weiterbetrieb der vorhandenen Räumlichkeiten erfolgen, und es gäbe keine Notwendigkeit für Notunterbringungen in dieser Phase. Dieser Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum geplanten Baugebiet Sprekelholzkamp II, wo der Zuzug junger Familien und damit ein entsprechender Bedarf an KiTa-Plätzen erwartet werden kann.

 

Die Kosten für eine KiTa für zwei Gruppen in serielle Bauweise werden bei ca. 2 Millionen Euro legen. Das ist ein hoher Betrag, jedoch ist er in Relation zu einer Million Euro für die Mietcontainer zu sehen. Die Mietcontainer sind naturgemäß immer nur eine befristete Lösung, d. h. das hierfür ausgegebene Geld ist nach Ablauf der Vermietung verloren. Bei der Investition in ein eigenes Gebäude ist dieses auch nach 5 Jahren noch vorhanden und stellt einen Wert dar. Die sich aus Kreditzinsen, Gebäudeinstandhaltung und Abschreibung ergebenden Kosten sind schätzungsweise nur ca. halb so hoch wie die Mietkosten.

 

Durch den demografischen Wandel wird der Bedarf an KiTa-Plätzen sinken, und dagegen der Bedarf an bezahlbaren, kleinen Wohnungen steigen. Hier bietet sich eine serielle Bauweise an, die eine sinnvolle Nachnutzung des KiTa-Gebäudes möglich macht und bei der schon bei der Planung eine andere Nachnutzung berücksichtigt werden kann. Denn durch die freitragende Bauweise ohne tragende Innenwände, kann so ein Gebäude jederzeit erweitert, aufgestockt und umgebaut werden.

Fahrradparkkonzept Innenstadt

Ein Fahrradparkkonzept für die Innenstadt ist längst überfällig. Die neuen Standorte für Fahrradständer, bieten in Zukunft viele Möglichkeiten sein Fahrrad abzustellen und sicher anzubinden.

 

30 Stellplätze im unteren Bereich der Langen Straße, neben der Volksbank einzuplanen, ist mit Blick auf den Wochenmarkt und städtischen Veranstaltungen sinnvoll. Dennoch sehen wir  den Bedarf, das gerade Menschen mit Handicap hier eigentliche mehr barrierefreie Parkplätze benötigen, von denen sie zB die Apotheke oder auch die Volksbank einfach erreichen können. 

 

Die vorgeschlagenen Standorte: Rathaus, Bahnhofstraße,  Hubschraubermuseum,  Rossmann und auch der überdachte Stellplatz  Stadtbücherei finden unsere volle Zustimmung.

 

Wir begrüßen auch den Vorschlag der Verwaltung vor dem Heimatmuseum 26 Stellplätze zu schaffen. So nah an der Fußgängerzone sind sie praktisch für einen Einkaufsbummel, einen Besuch in der Gastronomie oder des Wochenmarktes. Aus unserer Sicht profitiert auch das Heimatmuseum davon, denn wer kann schon an dem neugestalteten Museum vorbei gehen, wenn er schon davor parkt? Ebenso können wir uns auch mehr Stellplätze neben der Stadtkirche vorstellen. Ob Gottesdienstbesuch, Radtouristen oder wenn schnell mit dem Rad aus Bergdorf in die Stadt fährt, dies wird sicherlich ein beliebter Abstellpunkt.

 

Im Zuge des Fahrradparkkonzeptes regt die SPD an die Fahrradabstellanlage am Sablé-Platz modern auszustatten. Dazu gehört das deutlich daraufhin gewiesen wird, das Radtouristen die Schlüssel für die Boxen und Schließfächer im Hubschraubermuseum und in der Touristeninformation bekommen. Ein Schließfach ist bereits mit einer Steckdose ausgestattet, warum nicht eine Ladestation für E-Bikes einrichten?

 

Die Idee bei Veranstaltungen mehr Fahrradbügel anzubieten halten wir ebenfalls für sinnvoll. Gerade bei der letzten Landpartie konnten man sehen, das viele Bürgerinnen und Bürger gerne mit dem Rad zu unseren schönen Veranstaltungen fahren. Ob es einzeln herausnehmbare Bügel oder aufstellbare Reihenanlehnbügel sein werden, die im Bedarfsfall vor der Sparkasse stehen, muss die Verwaltung sachlich nach Kosten und Funktionalität gegenüberstellen.

 

Wichtig ist aus Sicht der SPD, dass diese guten Abstellmöglichkeiten auch von Touristen oder Besuchern aus den Nachbarstädten durch ansprechende Hinweisschilder und über eine Online-Map einfach gefunden werden können.

 

Zudem muss auch an einigen Standorten an eine angemessen Beleuchtung gedacht werden. Denn gerade Radfahrerinnen werden ihr Fahrrad nicht in dunklen Ecke abstellen, wo sie sich nicht sicher fühlen.

 

Aber wenn wir über das Abstellen Fahrrädern reden, müssen wir auch das Radfahren in der Stadt attraktiver gestalten. Ob Tempo 30, verkehrssichere Knotenpunkte, flächendeckendes Radwegnetzt, deutlich markierte und breite Radwege oder Fahrradstreifen sind nach unserer Meinung zwangsläufig notwendig. 

 

Große Baumquartiere in der Innenstadt mit  Erhalt der Bäume

Durch große bepflanzte Baumquartiere bekommen wir mehr Grünflächen in die Innenstadt, die Wasser aufnehmen, speichern und zur Kühlung wieder abgeben. Sie verbessern deutlich die Lebensbedingungen der Bäume, weil mehr Nährstoffe in den Boden gelangen und gestalterisch bietet sich hier die Möglichkeit öffentliche Sitzgelegenheiten zu schaffen. Wir stehen hinter der Mahßnahme "Baumquartiere", denn sie ist mit Blick auf den Klimawandl und mit dem Ziel mehr Aufenthaltsqualität in die Innenstadt zu bringen, der 1. Schritt in Richtung Zukunft.

Wir stehen einheitlich hinter dieser Maßnahme Baumquatiere, denn sie ist, mit Blick auf den Klimawandel und mit dem Ziel mehr Aufenthaltsqualität in die Innenstadt zu bringen, der 1. Schritt in Richtung Zukunft. Allerdings werden noch einige weitere Veränderungen notwendig sein, zB mehr Grün. Sitzmöglichkeiten, Spielgeräte und Wasser. Wenn wir zurück blicken, in das Jahr 1988, wurden bei dem damaligen Innenstadtkonzept schon die Grundlagen festgeschrieben, die wir heute endlich weiter verfolgen müssen: Es geht um die Verbesserung der Erlebnisvielfalt, Verbesserung des Stadtbildes, Erweiterung der Grün - und Freiflächen sowie Verbesserung der Verkehrs-situation.
Im übrigen wurde auch damals genauso kontrovers diskutiert wie heute und das war und ist auch gut so.
Die Fakten haben sich seit Februar nicht verändert. Aber wir hören deutlich die laute Meinung der Menschen, die sich für den Erhalt der Bäume einsetzten. Und darum sagen wir: unterm Strich ist es finanziell und sachlich betrachtet unsere einstimmige Meinung gewesen die Bäume auszutauschen. Aber den Wunsch der BürgerInnen die Bäume dann erst zu ersetzen wenn es wirklich notwendig ist, können wir nicht ignorieren. Darum sind wir für das Entsiegeln von Fläche in der Innenstadt, für die Schaffung von großen Baumquartieren mit dem Erhalt der Bäume.
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